IQ Schleswig-Holstein-„Mit Recht gegen Diskriminierung!“

IQ-SH
IQ Schleswig-Holstein – „Mit Recht gegen Diskriminierung!–Blickpunkt Migrationshintergrund und Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein.“

Gleichberechtigter Zugang zu Arbeit und Bildung ist die Grundlage für eine gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb muss jede und jeder von Anfang an die Chance und den Anspruch auf Arbeit und Bildung haben. Die ethnische Herkunft, das Geschlecht, die Religion oder Weltanschauung, eine Behinderung, das Alter oder die sexuelle Identität dürfen dieses Recht nicht einschränken. Dieses Leitmotiv bestimmt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Öffentliche wie auch private Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind aufgefordert sich gegen Benachteiligungen von Menschen mit Migrationshintergrund auf dem Arbeitsmarkt zu engagieren.

Ziel des Anfang des Jahres 2015 gestarteten Projektes ist es, Arbeitsmarktakteurinnen und Arbeitsmarktakteuren dabei zu unterstützen, Diskriminierungen von Menschen mit Migrationshintergrund beim Zugang zu Arbeit, Aus-/Fortbildung und am Arbeits- und Ausbildungsplatz vorzubeugen und entgegenzuwirken. Ansprechen möchte das Projekt unter anderem Unternehmen, öffentliche Verwaltungen und Weiterbildungsträger sowie Migrantinnen und Migranten, Geflüchtete und deren Unterstützerinnen und Unterstützer.

Es bietet u.a. Informationen und Schulungen an, macht Angebote zur Organisationsent-wicklung  zu Fragen des rechtlichen Diskriminierungsschutzes und hilft von Diskriminierung bedrohten und betroffenen Menschen bei ihrer Selbstermächtigung (Empowerment). Das Teilprojekt erarbeitet des Weiteren entsprechende Handreichungen und Informationsmaterialien und organisiert Fach- und Informationsveranstaltungen.

Kontakt:mitrechtgegendisk.logo

IQ Schleswig-Holstein – „Mit Recht gegen Diskriminierung! Blickpunkt Migrationshintergrund und Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein“

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner:

Hanan Kadri (Projektleitung)
Ulrike Kohlmann
Andrea Schuschill (Assistenz)
Stefan Wickmann

Tel.: 0431-640 890 06
E-Mail: iq-projekt@advsh.de

Träger:
Antidiskriminierungsverband Schleswig-Holstein -advsh- e.V.
Herzog-Friedrich-Straße 49, 24103 Kiel
www.advsh.de
www.iq-netzwerk-sh.de

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Teilprojekte im Handlungsschwerpunkt „Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung“ des IQ-Netzwerks Schleswig-Holstein“

Flyer IQ-ProjektFür die Umsetzung und Durchführung wurden folgende Projekte eingerichtet:

  • Teilprojekt „diffairenz – Schulungen zur interkulturellen Öffnung und Antidiskriminierung“. Träger dieses Projektes ist der FRSH – Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e. V.
  • Teilprojekt „Mit Recht gegen Diskriminierung – Blickpunkt Migrationshintergrund und Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein”. Träger dieses Projektes ist der Antidiskriminierungsverband Schleswig-Holstein (advsh) e. V.
  • Teilprojekt „Schulungen zur Anerkennungsgesetzgebung“. Träger dieses Projektes ist die ZBBS – Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für Migrant_innen in Schleswig-Holstein e. V.

Bei Interesse können Sie sich direkt an die Projekte oder an die Koordination des Handlungsschwerpunktes wenden. Mehr Informationen erhalten Sie in unserem gemeinsamen Flyer.

 

Veranstaltungen 2018

 

3. Women’s World Café am 30.06.2018 – Frauenwege in und rund um Kiel für Migrantinnen

Women's World Café am 13.06.2018
Kontakte, Informationen, Gespräche über Frauenrechte, Beratung rund um Familie, Arbeit und Engagement -mit Dolmetscherinnen und Kinderbetreuung. Die Einladung lesen Sie hier.

 

 

 

 

Poetry Slam am Diversity-Tag, dem 5. Juni 2018

PoetrySlam_2018Am Dienstag, den 05.06.2018 findet in der Pumpe im „roten Salon“ ein Poetry Slam zum Thema Vielfalt statt. Es erwartet Sie ein VIELFÄLTIGES Programm, u.a. mit Wortbeiträgen von Florian Hacke, Victoria Helene Bergemann und Anni Greve. Einlass ist um 19:00 Uhr, Beginn um 20:00 Uhr. Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen.

Einladung zu „CHECK MA VIELFALT“

 

2. Women’s World Café am 17.03.2018 – Frauenwege in und rund um Kiel für Migrantinnen

Titelbild_WWC 17.03.2018 EinladungDas advsh-Team führte diese Folgeveranstaltung in Kooperation mit weiteren Organisationen durch.

Die Einladung zum 2. Women´s World Café  lesen Sie hier.

Dieses Video zeigt Impressionen des 1. Women´s World Café im vergangenen November.

 

 

Veranstaltungen 2017

Im IQ Netzwerk Schleswig-Holstein Newsletter 2/2017 erschien folgender Bericht über die Veranstaltungen „Erzähl“-Café und Women´s World Café.

IQ newsletter 02_2017_bild2

 

 

 

 

Women‘s World Café – schnacken, informieren, vernetzen

Titelbild_WWC 18.11.2017Am Samstag, den 18.11.2017 haben die IQ Teilprojekte „Mit Recht gegen Diskriminierung! – Blickpunkt Migrationshintergrund und Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein“ des Antidiskrimierungsverbandes Schleswig-Holstein (advsh) e. V. und „diffairenz – Schulungen zur interkulturellen Öffnung und Antidiskriminierung“ des Flüchtlingsrates Schleswig-Holstein e. V. als Kooperationspartner des BEI e. V. gemeinsam mit weiteren Organisationen in Kiel eine ganztägige Veranstaltung für und mit Frauen mit und ohne Migrationsgeschichte durchgeführt.

Der advsh-Team mit dem Teilprojekt „Mit Recht gegen Diskriminierung!“ führte zwei gut besuchte und erfolgreiche Workshops  durch. Lesen Sie hier die Einladung.

Sehen Sie hier das Video mit Impressionen der Veranstaltung.

 

„Erzähl“-Café „Migrantinnen und Migranten im Gespräch mit dem Jobcenter“ –
eine erfolgreiche Pilotveranstaltung Titelbild_Erzählcafé_20.11.2017
Für den 20.11.2017 luden die IQ Projekte „Mit Recht gegen Diskriminierung! – Blickpunkt Migrationshintergrund und Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein“ (ADVSH e. V.), „Schulungen zur Anerkennungsgesetzgebung“ (ZBBS e. V.) und „diffairenz – Schulungen zur interkulturellen Öffnung und Antidiskriminierung“ (FRSH e. V.) gemeinsam mit der „Syrischen Gemeinde Kiel und Umgebung e. V.“ zu einem „Erzähl“-Café ein, das Migrantinnen und Migranten und Mitarbeitende von Jobcentern mal anders miteinander ins Gespräch bringen sollte. Lesen Sie hier die Einladung.

 

 

 

Der Praxistag „Vielfalt! Gewusst wie!“

Titelbild_Praxistag_Vielfalt_27.04.2017am 27. April 2017 in Neumünster gab Arbeitsmarktakteurinnen und Arbeitsmarktakteuren die Möglichkeit, sich in Workshops sowohl interaktiv als auch im Plenum auszutauschen. Den Ausgangspunkt und Impuls für die späteren Workshops des Praxistages bot der Vortrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS). Frau Heike Fritzsche von der ADS präsentierte in ihrem Vortrag die Ergebnisse der Umfrage „Diskriminierung in Deutschland“.
Mit Stefan Wickmann vom Projekt „Mit Recht gegen Diskriminierung!
Blickpunkt Migrationshintergrund und Arbeitsmarkt in Schleswig-HolsteinStefan
des Antidiskriminierungsverbandes Schleswig-Holstein bekamen die
Teilnehmenden Gelegenheit, über Wirkungsweisen von Diskriminierung zu reflektieren und Anregungen wie mit Hilfe von positiven Maßnahmen Diskriminierung im Betrieb vermieden werden kann. Lesen Sie hier den Bericht:

 

 

 

 

 

2016: Erweiterung des Projektes um den Bereich Empowerment

Zu Beginn des Jahres 2016 wurde des Projekt „Mit Recht gegen Diskriminierung! Titelbild Flyer EmpowermentBlickpunkt Migrationshintergrund und Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein“ um den Bereich des Empowerments erweitert. Ziel der Erweiterung ist es, von Diskriminierung bedrohte und betroffene Menschen mit Migrationshintergrund zu stärken. Hierzu sprechen wir insbesondere Migrantinnen und Migranten, Flüchtlinge und Asylsuchende sowie deren Unterstützende und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer an.

Wir informieren diese über ihre Rechte und Handlungsmöglichkeiten sowohl bei Diskriminierungen als auch als vorbeugende Maßnahmen. Somit wollen wir Menschen mit Migrationshintergrund unterstützen, bei ihrem Eintritt in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Benachteiligungen zu erkennen und zu bekämpfen. Wir möchten sie motivieren, sich selbstbestimmt gegen Diskriminierungen im Job zur Wehr zu setzen und sie mit den nötigen Handwerkszeug hierfür ausstatten.

Darüber hinaus möchten wir auch die sozialen Netzwerke sowie die Unterstützungsinitiativen für das Thema sensibilisieren, informieren und bemächtigen, ebenfalls aktiv gegen Diskriminierungen vorzugehen. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

 

Neue Flyer „Instrumente des Diskriminierungsschutzes“

Im Rahmen des Projektes „Mit Recht gegen Diskriminierung! Blickpunkt Migrationshintergrund und Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein“ haben wir zwei neue Flyer erstellt, die unsere Angebot beschreiben. Unsere Flyer zeigen die von uns angebotenen Schulungsmodule im Detail auf und geben weitere Informationen bezüglich des zeitlichen Rahmens, unserer Methoden sowie der Kosten und Ziele unserer Fortbildungsangebote.

Titelbild Flyer Betriebe und DienststellenDer Flyer „Instrumente des Diskriminierungsschutzes für Betriebe / Dienststellen“ richtet sich an Akteurinnen und Akteure des Arbeitsmarktes aus den Bereichen Unternehmen, öffentliche Verwaltungen und Weiterbildungsträger. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

 

 

 

Titelbild Flyer InteressenvertretungenDer Flyer „Instrumente des Diskriminierungsschutzes im Arbeitsleben“ richtet sich an Interessenvertretungen aus den Bereichen Betriebs- / Personalräte und Gewerkschaften. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

 

 

 

Dokumentation der Fachveranstaltung „10 Jahre „Antidiskriminierungs“-gesetzgebung in Deutschland – und wie sieht es wirklich aus?“ vom 01.12.2016 in Lübeck

An der Fachveranstaltung „10 Jahre „Antidiskriminierungs“-gesetzgebung in Deutschland – und wie sieht es wirklich aus?“ am 01. Dezember 2016 in Lübeck nahmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus öffentlichen Verwaltungen, Beratungsstellen, Wohlfahrtsverbänden, Projekten mit Bezug zu Antidiskriminierung, Politiker und Politikerinnen und interessierte Bürgerinnen und Bürger teil.

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Der Veranstalter advsh e.V. begrüßte, vertreten durch Carolin Deitmer und Stefan Wickmann, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung. Danach übernahm die Journalistin Djamila Benkhelouf die Moderation der Fachveranstaltung.

Vera Egenberger, Geschäftsführerin des Büros zur Umsetzung von Gleichbehandlung e.V. in Berlin und Prof.in i.R. der Rechtswissenschaft Dr. Sibylle Raasch aus Hamburg sowie Halil Can, Politikwissenschaftler und Empowerment-Trainer aus Berlin, waren die hochkarätigen Hauptreferentinnen und -referenten der Fachtagung.

Hauptsächlich ging es, angesichts des zehnten Jahrestages des Inkrafttretens des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), um eine kritische Betrachtung des geltenden deutschen Antidiskriminierungsrechts.

Insgesamt waren sich die Referentinnen und Referenten darin einig, dass es dringend an der Zeit ist, das nunmehr seit 10 Jahren bestehende Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) einer Revision zu unterziehen und zur Erreichung effektiveren Rechtsschutzes in wesentlichen Fragen nachzubessern. Um die Durchsetzung der mit dem AGG gewährleisteten Rechte von von Diskriminierung Betroffenen auch in der rechtlichen Alltagspraxis zu verbessern, wurde zudem die Forderung nach Stärkung von Beratungs- und Unterstützungsangeboten bekräftigt, was konkret sowohl ein entsprechendes Verbandsklagerecht für Antidiskriminierungsverbände wie auch einen Ausbau und die entsprechende Förderung bestehender Unterstützungsstrukturen umfassen muss.

Hier finden Sie die komplette Dokumentation der Fachtagung „10 Jahre „Antidiskriminierungs“-gesetzgebung in Deutschland – und wie sieht es wirklich aus?“.

Eine Printversion kann kostenfrei beim Antidiskriminierungsverband Schleswig-Holstein (advsh) e.V. bestellt werden:

Mail: info@advsh.de              Telefon: 0431-640 878 27

 

Fachveranstaltung „Wider die Einfalt. Vielfalt fördern – Diskriminierung entgegentreten!“ am 21. Oktober 2015 in Kiel

An der Fachveranstaltung „Wider die Einfalt. Vielfalt fördern – Diskriminierung entgegentreten!“ am 21. Oktober 2015 in Kiel nahmen viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltungen, Migrations- und Integrationsfachdiensten, aus Betrieben und Unternehmensverbänden sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger teil. Nach einem Grußwort von Hanan Kadri vom advsh e.V. und Frank Hornschu von der DGB Region Kern leitete Astrid Willer vom Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.  durch den Tag.

Gemeinsames Ziel der Fachveranstaltung war es, Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Menschen mit Migrationshintergrund auf dem Arbeitsmarkt zu diskutieren. Die Teilnehmenden haben im Rahmen der Veranstaltung Strategien und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, die dazu beitragen können, Diskriminierungen in Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen entgegenzuwirken. Zugleich haben sie einen möglichen Gewinn aus einem vielfältigen Kollegium in Betrieben und Institutionen dargelegt.

Die komplette Dokumentation der Fachversanstaltung „Wider die Einfalt. Vielfalt fördern – Diskriminierung entgegentreten!“ finden Sie hier.

Titelbild Dokumentation Fachveranstaltung 2015

 

Das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung“ zielt auf die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund ab. Daran arbeiten bundesweit Landesnetzwerke, die von Fachstellen zu migrationsspezifischen Schwerpunktthemen unterstützt werden. Das Programm wird in den ersten beiden Handlungsschwerpunkten aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA). Der dritte Handlungsschwerpunkt wird aus Bundesmitteln finanziert.

Das Förderprogramm besteht bundesweit aus: einem IQ Multiplikatorenprojekt Transfer, fünf Fachstellen und sechzehn Landesnetzwerke.

Die Landesnetzwerke sind für die Umsetzung des Förderprogramms zuständig und bearbeiten jeweils drei Handlungsschwerpunkte – Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung, Bereitstellung von Qualifizierungsmaßnahmen, Schulungen zur interkulturellen Kompetenz und Antidiskriminierung.

Für die Unterstützung der Landesnetzwerke sind folgende fünf Fachstellen zuständig: Beratung und Qualifizierung, Einwanderung, Berufsbezogenes Deutsch, Migrantenökonomie, Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung.

Das IQ Netzwerk Schleswig-Holstein wird koordiniert vom Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e. V. und dem Paritätischen Landesverband Schleswig-Holstein. Weitere Informationen zum IQ-Landesnetzwerks www.iq-netzwerk-sh.de und zum Bundesnetzwerk www.netzwerk-iq.de.


Das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert.
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