Netzwerke für eine Antidiskriminierungskultur in Schleswig-Holstein

Zusammenarbeiten, beraten, Miteinander gestalten auf dem Land: Das sind einige der Ziele der Netzwerke für eine Antidiskriminierungskultur in Schleswig-Holstein (NAKi-SH), die der schleswig-holsteinische Antidiskriminierungsverband (advsh) in diesem Jahr auf dem Weg bringen wird. Modellhaft sollen in den Regionen Ostholstein – Segeberg sowie Nordfriesland – Schleswig-Flensburg Netzwerke gegründet werden. Mit dabei sind Akteurinnen und Akteure aus den Regionen: Beratungsstellen, Politik und Verwaltung, Vereine und Initiativen. Im August / September 2013 werden erste Runde Tische stattfinden. Aus ihnen entstehen später die Netzwerke.

Der Antidiskriminierungsverband Schleswig-Holstein unterstützt den Aufbau der Netzwerke in den Modellregionen mit einem Rahmenkonzept, der Organisation von Runden Tischen, Schulungen, einem gemeinsamen Workshop und der Erstellung einer Handreichung für die Beratungsarbeit. Gefördert wird das Projekt durch die Antidiskriminierungsstelle des Bundes  (ADS) im Rahmen ihrer „Offensive für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft“.

Den rechtlichen Rahmen für die Arbeit des Antidiskriminierungsverbands Schleswig-Holstein bietet das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz des Bundes. Die  Netzwerke sind offen für Partnerinnen und Partner, die sich für eine Antidiskriminierungskultur in Schleswig-Holstein einsetzen. Interessierte in den beiden Modellregionen sind herzlich willkommen, sich an den Netzwerken für eine Antidiskriminierungskultur in Schleswig-Holstein zu beteiligen.

Der Antidiskriminierungsverband Schleswig-Holstein verfügt mit seinen Mitgliedsorganisationen über breit gefächerte Kompetenzen gegen Diskriminierung. Hinter dem Verband stehen ein rundes Dutzend Organisationen, die sich für eine gerechtere Gesellschaft einsetzen. Der Antidiskriminierungsverband Schleswig-Holstein berät landesweit Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind. Zu diesem Personenkreis gehören alle Menschen, die aus Gründen ihrer ethnischen Herkunft, ihres Geschlechts, Religion oder Weltanschauung, wegen einer Behinderung, ihres Alters oder ihrer sexuellen Identität benachteiligt werden. Der Antidiskriminierungsverband Schleswig-Holstein bietet Qualifizierungen für Beraterinnen und Berater sowie für Vereine und Verbände an. Er hilft dabei, Netzwerke zu bilden, Kooperationen einzugehen und die eigenen Antidiskriminierungs-Standards zu verbessern.

Kontakt:
Hanan Kadri, Projektleiterin
NAKi-SH Netzwerke für eine Antidiskriminierungskultur in Schleswig-Holstein Antidiskriminierungsverband Schleswig-Holstein, advsh
Zum Brook 4 | 24143 Kiel | Tel. 0431 560277 | naki-sh@advsh.de
Web www.advsh.de